Pyramids on Mars: Interview mit Kevin Estrella

 

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Lerne den kanadischen Musiker Kevin Estrella von Pyramids on Mars in diesem exklusiven Interview für Front Row Magazine kennen. Finde heraus, was er über seine Musik, sein neues Album, seine Ziele als Musiker und vieles mehr zu sagen hat.

Front Row Magazine (FR): Deine Band heißt „Pyramids on Mars“. Erzähle uns ein bisschen was über den Namen und wie du die Idee dafür hattest.

Kevin Estrella (KE): Ich habe viel Bedeutung in den Namen Pyramids on Mars mit hineingelegt. Das hat hauptsächlich was mit meiner Lebensphilosophie, dem Universum und unserem Platz darin zu tun. Die NASA hat einen guten Job gemacht alles zu vertuschen und eine andere falsche Wahrheit zu schaffen, was ihr Wissen über die Dinge auf dem Mond, Mars und anderen sich in unserem Sonnensystem befindlichen Dingen angeht. Meine Musik soll die Aufdeckung der Wahrheit widerspiegeln und das Bewusstsein für solche Dinge auf diesem Planeten steigern. Es existieren nämlich wirklich Pyramiden auf dem Mars. In meiner Musik gibt es durch das Keyboard viele spacige Elemente, sie wird aber auch viel von Metal, Industrial, klassischem Rock und klassischer Musik beeinflusst.

FR: Wie würdest du deine Musik beschreiben?

KE: Ich bin der „Joe Satriani aus dem Norden!! Musik von dem mystischen roten Planeten“. Das ist eine gute Frage, da ich viele Songs schreibe, die in verschiedene Genre eingeordnet werden können. Ein Song ist Hard Rock, ein anderer Djent, ein anderer Dance, ein anderer ist langsam und melodisch, ein anderer Industrial und ein anderer Metal. Ich denke, das ist ein weiterer Grund, warum ich mich einfach der Satriani aus dem Norden nenne. So wissen die Leute, dass es sich um gitarrenlastigen, instrumentalen Rock handelt. Aber der Typ kommt aus Kanada, also kann man von ihm auf ALLES gefasst sein!!

FR: Sind alle deine Lieder instrumental oder hast du auch Songs mit Texten und Gesang?

KE: Meine gesamte Musik ist instrumental. Es gibt keine Texte (außer Samples, die ich manchmal mit einmische. Das kommt von meinem Industrial Einfluss von Bands wie Ministry). Meine Gitarre ist der Text. Ich finde, dass singen überbewertet wird und nicht genug Konzentration auf die Melodie gerichtet wird. Meine größte Inspiration sind die Komponisten J.S. Bach und Vivaldi. Sie sind Meister der Melodie. Ich habe Jahre damit verbracht zu studieren was etwas melodisch macht. Ich habe gelernt, wie man eine eingängige Melodie schafft. Was ich also heute mache, war vor 300 Jahren die Norm.
Was mich im Vergleich zu anderen Bands auch noch einzigartig macht, ist die Tatsache, dass ich nicht auf eine Art von Musik fixiert bin. Mein Einfluss kommt von vielen Bands und ich schreibe Lieder in vielen verschiedenen Band-Styles. Es gibt noch so viel was ich auf musikalischer Ebene machen möchte und ich habe einen Vorteil gegenüber anderen Bands, weil ich mich wie ein Chamäleon verwandeln kann. Ich spiele vielleicht viele verschiedene Arten von Rock Musik, aber durch mich und meine Einflüsse wird alles zusammengehalten.

FR: Du arbeitest gerade an einem neuen Album, richtig? Wann wird es erscheinen und was können wir von dem Album erwarten?

KE: Wir haben gerade erst unsere neueste CD als Pre-Release veröffentlicht. Das offizielle Datum der Veröffentlichung ist am 8. September 2015. Die CD erregt bei vielen Leuten Aufmerksamkeit. Das beste was ich bisher von Zeitschriften oder Radiosendern gehört habe ist: Keiner macht mehr so Musik. In meinen Augen gibt es so viel Müll da draußen oder halbherzige Musik. Ich versuche dem was andere tun keine Aufmerksamkeit zu schenken und versuche einfach meine eigene Ursprungsenergie und Schwingungen zu fühlen.

Die zweite Veröffentlichung „Echo Cosmic“ von Pyramids on Mars nimmt die Hörer mit auf eine neue musikalische Reise. Es ist ein kraftvolles, energiegeladenes Album, das dich wie einen Nascar Fahrer durch die Canyon des Death Valley rasen lässt. Echo Cosmic ist ein abgespecktes Album, das mehr Fokus auf kräftige, heavy Gitarrenrhythmen und viel Bass and Drum legt. Das Ganze wird durch eine ausgefeilte, sich steigernde melodische Leadgitarre eingerahmt. Jeder Metallica-, Satriani- oder Vai-Fan wird diese CD lieben.

Ich persönlich habe mir vorgenommen Echo Cosmic zur besten Arbeit zu machen, die ich je gemacht habe, die Leute aufschauen lässt oder in ihnen etwas entzündet, das sie erhellt. Und es funktioniert. Ich kann eigentlich gar nicht die Lorbeeren für die Musik einheimsen, weil es fast so ist, als wurde sie von einer anderen Ebene des Bewusstseins durch mich gefiltert. Um ehrlich zu sein, erschienen mir einige Lieder in Träumen. Der Song „Dream Division“ entstand in einem Traum.

Ich träumte, dass ich ein Interview mit Joe Satriani angesehen habe. Er saß an einem Mischpult. Man fragte ihn über seine neue CD, an der er arbeitete und man fragte ihn, ob er etwas für sie spielen konnte. Er spielte das Lied. Je länger das Lied dauerte, um so interessanter wurde es. Ich sagte zu mir: „Man, ich wünschte ich könnte so komponieren.“ In dem Moment realisierte ich, dass es ein Traum war und Joe hatte den Song gar nicht geschrieben! Ich wachte sofort auf, schnappte mir ein Stück Papier und schreib das Lied. Dann nahm ich es genau so auf, wie ich es in meinem Traum gehört hatte. Aber wie ich schon sagte, ist es schwierig die Lorbeeren für diesen Song einzuheimsen, weil es eigentlich nur so war, als wäre ich zu einer Stereoanlage hingelaufen, hätte sie angeschaltet und ein Lied hätte angefangen zu spielen und dann sagt dir jemand, dass dieses Lied eigentlich gar nicht existiert. Und so einfach ist das, dann ist es deins!! Ich glaube es wurde mir von Aliens geschenkt.

FR: Was begeistert dich als Künstler am meisten?

KE: Die Freiheit der Kreativität. Ich genieße es auch ein Solokünstler zu sein. Ich kann tief in meinen eigenen Geist eintauchen und kann genau das kreieren was ich höre. Pyramids on Mars nimmt alle meine Einflüsse und alles was ich bin und bündelt es in einen Bewusstseinsstrom. Außerdem finde ich, dass ich durch das Schreiben von Songs viel über mich gelernt habe und über meine eigene Art des Gitarrespielens. Ich habe mir selber Techniken beigebracht, die ich wirklich liebe auf der Gitarre umzusetzen. Es kann z.B. sein, dass ich an einem Song im Studio arbeite, eine Idee kriege, sie aufnehme und Wochen später das Tape höre und dadurch von mir selber beeinflusst werde. Es ist echt wirklich cool.

FR: Gibt es ein Festival auf dem du gerne spielen würdest?

KE: Da gibt es einige. Es gibt ein Festival hier in Hamilton. Es heißt The James Street North Supercrawl. Letztes Jahr waren über 80.000 Besucher da! Jedes Jahr nerve ich die Veranstalter Pyramids on Mars spielen zu lassen. Ich denke, mit dem Impuls, den wir mit der Veröffentlichung unserer neuesten CD Echo Cosmic bekommen haben, werden wir 2016 die Möglichkeit haben dort zu spielen.

FR: Und warum auf diesem Festival?

KE: Das Witzige ist, dass das Festival auf der James Street North stattfindet. Ich habe dort neun Jahre lang gelebt! Wenn die wirklich das Potenzial dieser Straße feiern wollen, sollte man denken, sie möchten dass jemand auftritt, der dort wirklich gelebt hat, richtig? Aber weißt du, sogar Jesus wurde in seiner Heimatstadt Nazareth nicht akzeptiert 🙂

FR: Warst du schon mal als Fan auf einem Konzert oder Festival?

KE: Viele, viele Male. Mein Bruder und ich gehen immer auf Konzerte. Das ist unser Leidenschaft. Es gibt nichts Tolleres als bei einer Liveshow mit tausenden von Leuten zu sein und gute Musik von deinen Lieblingsbands zu hören.

FR: Welche Bands hast du gesehen und was war dein Lieblingsmoment?

KE: Ich habe so viele Bands live gesehen. Lieblingsmoment? Als ich das erste Mal Rush live gesehen habe. Es war sogar mein erstes Konzert. Die Hold Your Fire Tour 1988. In diesem Moment wurde ich mir klar darüber was ich mit meinem Leben machen wollte. Vor einem Publikum dieser Größe zu spielen.
Die Liste ist riesig. Du wirst viele Bands auf der Liste finden, die wir nie wieder live sehen werden können 🙁
Rush 5x, Peter Gabriel, Nine Inch Nails 2x, A Perfect Circle 2x, Dream Theater 3x, Iron Maiden 2x, Primus, Sevendust 2x, David Bowie 2x, Megadeth 3x, Dio, Sepultura, Joe Satriani 4x, Fear Factory, Symphony X, Motorhead, Finger 11, Steve Vai, Manteca, Pantera, Billy Idol, The Look People, Type O Negative 2x, Ozzy Osbourne 3x, White Zombie, Sting, Leona Boyd, I Mother Earth, Brain Toy, Nash the Slash, Danzig, Metallica, Pink Floyd, Rob Halford, The Cure, Moxy Fruvus, Soundgarden, Ministry 2x, Pearl Jam, Red Hot Chili Peppers, Ice Cube, Fly Banger, Duran Duran, Meshuggah 2x, Planet X 2x, Queensryche, Tool, The Tea Party 2x, The lowest of the low, Baby Metal, Roger Waters (The Wall)
FR: Wow, das ist wirklich eine lange Liste. Jetzt kommen noch sechs Fragen, die du nur ganz kurz beantworten musst. Wer ist dein Lieblingsmusiker?

KE: Johann Sebastian Bach, keiner kommt seinem Niveau als Musiker, Komponist sowie seinem Niveau an Gespür für Melodie, Harmonie und Spiritualität nahe.

FR: Wer ist deine Lieblingsband?

KE: Das ändert sich immer. Im Moment war ich für die letzten drei Jahre auf einer ziemlich gradlinigen Meshuggah-Diät. Alle zehn Jahre kommt eine neue Band, die ein komplett anderes Musikmuster hat. Vor zehn Jahren war es Tool. Jetzt ist es Meshuggah.

FR: Welches ist dein Lieblingslied?

KE: Mein absolutes Lieblingslied auf der ganzen Welt ist (und war es schon immer) die erste Seite des Albums Rush – Hemispheres. CygnusX-1, Book II: Hemispheres

FR: Wie heißt die erste Platte, die du je hattest?

KE: Michael Jacksons Thriller

FR: Mit wie vielen Jahren hast du angefangen Gitarre zu spielen?

KE: Mit zehn Jahren.

FR: Wie viele Gitarren hast du?

KE: 6, Ibanez JS-1 (das erste Joe Satriani-Modell, das je erschienen ist), Yngwie Malmsteen custom Fender Stratocaster (von mir selbst gebaut aus einem ’88 Fender Stratocaster), Gibson Les Paul – Studio Gothic (die schwärzeste Gitarre aller Zeiten), Ibanez 7-String, Norman 12-String, und eine klassische Gitarre.

FR: Großartig. Jetzt die letzte Frage. Wie können deine Fans auf dem Laufenden bleiben?

KE: Folgt mir auf Twitter @PyramidsOnMars_ und auf Facebook @ /PyramidsonMars
Unsere gesamte Musik, Pressespiegel, Videos, T-shirts, Poster und mehr kann auf www.pyramidsonmars.com gefunden werden.

Eine andere Frage, die ich oft gefragt werde ist, ob ich glaube, dass es Außerirdische wirklich gibt.

Die Antwort ist absolut, 100% ja. Wie ich das weiß? Weil ich direkt von ihnen kontaktiert wurde. ICH WURDE VON ALIENS KONTAKTIERT.

Am 21. August 2014 habe ich eine große orangerote zweidimensionale Scheibe, die von Plasma umhüllt war, über unsere Stadt fliegen sehen. Sie flog direkt hinter meinem Garten, ohne ein Geräusch zu machen. Ich habe die Beobachtung MUFON gemeldet, welche eine komplette Untersuchung des Falls angestellt haben. Ende des Jahres traf ich mich dann mit ihnen auf der Alien Cosmic Exhibition in Brantford, Ontario. Sie waren begeistert mich zu treffen und erzählten mir, dass sie einen Vortrag über meine Beobachtung halten würden. Es wurde also als authentisches Ereignis angesehen. Allerdings war ich der EINZIGE, der es gesehen hat. Später habe ich mithilfe von anderen Berichten herausgefunden, dass es für diese Nacht tatsächlich keine weiteren Sichtungen in Hamilton gab. Diese Tatsache hat mich total verängstigt, da es unmöglich ist, dass ich der Einzige in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern bin, der dieses riesige Objekt über die Stadt hat fliegen sehen.

Ich habe mich mit dem weltweit angesehenen Ufologen Grant Cameron getroffen. Er ist Experte was die Verbindung zwischen Ufos und Musikern angeht. Seine Forschungen haben ergeben, dass viele Musiker Erfahrung haben und ihre Geschichten über Kontakt mit Außerirdischen oder Abduktion erzählt haben. Die Aliens kommunizieren ihre Botschaft für die Welt über Musiker. Grant erzählte mir, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass ich der Einzige war, der das Ufo gesehen hat. Das Gleiche passierte John Lennon in New York City.
Grant kam zu dem Entschluss, dass die Aliens in direktem Kontakt mit mir stehen. Ich bin Teil dieses speziellen Kreises von selektierten Musikern, die gewählt wurden, um das Bewusstsein der Leute für die Präsenz der Außerirdischen auf unserem Planeten zu schärfen. Wir als Art stehen kurz davor ein höheres Level an Spiritualität, Wahrnehmung und möglicherweise Telepathie zu erlangen, so wie Aliens. Mein Ziel ist es die Leute mit meiner Musik auf ein anderes Level des Bewusstseins zu heben.

FR: Danke Kevin, dass du dir für uns Zeit genommen und diese unglaubliche Geschichte mit uns geteilt hast.

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